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23. Mar 2006
Kaufkraft des Euro in Ägypten, Tunesien und Thailand
besonders hoch – Frühbucherrabatte sichern
Verbraucher können ihre Reisekasse für den Sommerurlaub deutlich
entlasten. Urlaubsziele mit einer hohen Kaufkraft des Euro und
Frühbucherrabatte schonen den Geldbeutel. Darauf verweist die
Dresdner Bank im Vorfeld der Internationalen Tourismus-Börse in
Berlin vom 8. bis 12. März. „In Ägypten, Thailand, Mexiko oder
Südafrika ist der Euro deutlich mehr wert als in Deutschland. Das
macht Restaurants und Freizeitangebote erschwinglicher”, erklärt
Hans-Peter Muntzke, Tourismusexperte der Dresdner Bank.
Beim Vergleich der Kaufkraft belegt das Land der Pyramiden Platz 1:
In Ägypten ist der Euro 1,49 Euro wert – so viel wie sonst nirgends.
Mit einigem Abstand folgen Tunesien und Thailand mit 1,29 und
1,27 Euro. Zum Vergleich: Teuerste Länder sind Island mit einem
Gegenwert von nur 0,65 Euro und Japan mit einem Gegenwert von
0,69 Euro, so das Statistische Bundesamt. Auch in den beliebten
Reiseländern Italien, Frankreich, Schweiz und Dänemark ist die
Kaufkraft für Bundesbürger deutlich schlechter.
Verfasst von A.Schuetz
weiterlesen... 'Urlaub mit Währungsbonus schont die Reisekasse'
17. Mar 2006
Ohne Kapitalaufbau und Zusatzversicherung kann die Pflege
im Alter unbezahlbar werden
Angesichts sinkender Renten und steigender Lebenserwartung kann
für viele Menschen die Pflege im Alter unbezahlbar werden, wenn
nicht rechtzeitig privat vorgesorgt wird. Wie die Dresdner Bank
mitteilt, tragen frühzeitiger Kapitalaufbau und eine private
Zusatzversicherung dazu bei, den Lebensstandard bis ins hohe Alter
zu sichern. Auch eine schuldenfreie Immobilie bringt Senioren
größere finanzielle Unabhängigkeit, wenn der Pflegefall eintritt.
„Um sich schon in jüngeren Jahren gegen das finanzielle Pflegerisiko
abzusichern, gibt es mehrere Möglichkeiten”, erklärt Stefan Hemp,
Leiter Krankenversicherung im Vertrieb der Allianz. Wie notwenig
dies ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Laut Verband Deutscher
Rentenversicherungsträger beträgt die Durchschnittsrente für
Männer derzeit zwischen 1.000 und 1.200 Euro, Frauen beziehen
zwischen 550 und 750 Euro monatlich. Bei durchschnittlich
2.900 Euro liegen aber bereits heute die monatlichen Kosten für
einen Pflegeheimplatz. Die gesetzliche Pflegeversicherung sieht aber
in der höchsten Stufe III nur eine monatliche Leistung von maximal
1.432 Euro vor – in Ausnahmefällen bis 1.688 Euro.
„Es klafft also eine Lücke von mehreren hundert bis tausend Euro im
Monat”, sagt Hemp. Und das möglicherweise bis ins sehr hohe Alter,
denn die Lebenserwartung steigt immer weiter an. Gleichzeitig
verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden,
ab dem 65. Lebensjahr alle fünf Jahre. Was kann der Einzelne zur
Vorsorge tun?
Verfasst von A.Schuetz
weiterlesen... 'Den Lebensstandard auch für den Pflegefall sichern'
16. Mar 2006
Die Galleria di Base del Brennero - Brenner Basistunnel BBT SE, die
österreichisch-italienische Projektgesellschaft zur Planung des
Eisenbahntunnels auf der Brennerstrecke, hat nach internationaler
Ausschreibung ein Beraterkonsortium als Finanz- und Rechtsberater
beauftragt.
Zu diesem Zweck hat sich ein Beraterteam unter Führung der KPMG
zusammengeschlossen. Für den rechtlichen Bereich zeichnet die Anwaltskanzlei
Freshfields Bruckhaus Deringer verantwortlich. Bank Austria Creditanstalt,
UniCredit Infrastrutture und Euregio Finance werden im Hinblick auf
finanzielle und betriebswirtschaftliche Fragen beratend tätig sein. Ziel der
Arbeiten ist, die BBT SE bei der Entwicklung einer optimalen Finanzierungs-
und Rechtsstruktur für dieses transnationale Projekt zu unterstützen. Der
ins Auge gefasste Leistungsumfang inkludiert die Erstellung eines
Business-Plans und die Durchführung von Marktuntersuchungen.
Verfasst von A.Schuetz
weiterlesen... 'Brenner Basistunnel BBT beauftragt Rechts- und Finanzierungsberater'
10. Mar 2006
Aber: Risikostreuung nicht vernachlässigen
Was den Hausbesitzer und den Mieter ärgert, kann den
Kapitalanleger bisweilen freuen: Die weltweit stark wachsende
Nachfrage nach Energie, die die Heiz- und Benzinkosten in die Höhe
treibt, eröffnet Aktienbesitzern weiterhin Chancen auf attraktive
Renditen. „Besonders Anbieter von erneuerbaren Energien wie Solarund
Windkraft bleiben im Fokus der Börsianer”, so Jörg Uhlendorf,
Kapitalmarktexperte der Dresdner Bank.
Allerdings: „Die teils erheblichen Kursausschläge vieler Werte
untermauern eindrucksvoll die hohen Chancen, aber auch die hohen
Risiken dieses Marktsegments”, so Uhlendorf. Der
Kapitalmarktexperte empfiehlt daher eine breit gefächerte
Fondslösung, um bei allen Chancen die gebotene Risikostreuung zu
gewährleisten. „Der Merrill Lynch IIF New Energy Fund
(WKN: 630 940) ist eine exzellente Ergänzung für den
Energiesektor”, so Uhlendorf.
Auf Einzelwertebene empfiehlt die Dresdner Bank unter anderem die
spanische Gamesa, einen der Weltmarktführer für Windenergie.
Uhlendorf: „Die Kurse der Windenergieunternehmen sind im
Vergleich zu Solarwerten deutlich zurückgeblieben, obwohl die
Windenergie auch ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig zu
werden beginnt.”
Der Energiesektor hat nach Überzeugung des Dresdner Bank-
Experten auch auf lange Sicht das Zeug, die Börse zu bewegen. „Die
Nachfrage nach Energie wächst aufgrund der stürmischen
Wirtschaftsentwicklung in Asien und Lateinamerika unaufhaltsam”,
erklärt Uhlendorf. Und auch in den Industrieländern bleibt die
Konjunktur auf einem robusten Wachstumspfad oder schwenkt wie
in Deutschland auf Erholungskurs. Dem steht ein nur wenig
erweiterbares Angebot an Energie gegenüber. Außerdem wird vor
allem den westlichen Ländern immer stärker ihre hohe Abhängigkeit
von Energielieferungen aus politisch instabilen Staaten bewusst.
Verfasst von A.Schuetz
09. Mar 2006
Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt das Geschäftsklima
kleiner und mittlerer Unternehmen an. Damit dient es der
zeitnahen Analyse der Konjunkturlage in einem zentralen Segment
der deutschen Wirtschaft.
Die Stimmung der kleinen und mittleren Unternehmen ist momentan
so gut wie zuvor nur zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms. Nach
fünf bereits beachtlichen Zuwächsen in Folge ist das
mittelständische Geschäftsklima im Februar erneut kräftig
gestiegen und liegt nun 17,3 Saldenpunkte über dem
"konjunkturneutralen" langjährigen Mittelwert. Damit überflügelt
das Februarergebnis sogar den Spitzenwert des New-Economy-Booms,
der mit 15,8 Saldenpunkten im Mai 2000 beobachtet worden war. Ein
höherer Klimawert wurde zuletzt vor mehr als 14 Jahren im Oktober
1991 registriert. Alle vier Hauptwirtschaftsbereiche der
mittelständischen Wirtschaft waren gegenüber Januar im Plus,
wobei insbesondere der Großhandel positiv hervorstach. Auch seine
Beschäftigungserwartungen hat der Mittelstand in den vergangenen
Monaten kontinuierlich nach oben korrigiert. Allein im Februar
verbesserten sie sich um 1,6 Zähler auf 10,3 Saldenpunkte. Damit
liegen sie nicht nur bereits den achten Monat in Folge oberhalb
der Nulllinie, der Indikator hat mittlerweile auch ein Niveau
erreicht, das praktisch den Spitzenwerten des Boomjahres 2000
entspricht.
Verfasst von A.Schuetz